Ausstellungen


Im Wald hinter dem Haus meines Vaters

Vernissage: So. 07.06. I 11:00

Führung & performative Lesung: 
Mi. 10.06. 18:00 I So 14.06. 14:00 I So. 28.06. 14:00 

Fotografie & Installation 
Berghaus-Akademie für Kunst und Kultur Sundern-Stockum

Aline Papenheim kehrt fotografisch in den Wald ihrer Kindheit zurück und verbindet Dokumentation, Erinnerung und gesellschaftliche Fragen. Die Arbeit erzählt von queeren und neurodivergenten Erfahrungen im Sauerland und setzt sich mit Themen wie Monokultur, Zugehörigkeit und fehlender Diversität auseinander. Die Installation kombiniert Fotografie, Klang, Gerüche und Video zu einem vielschichtigen Erlebnisraum. www.akademie-stockum.de, alinepapenheim.com


Burghofkünstler 2026: Klaus Fritze

bis Ende 2026

Installation Burghofmuseum Soest

Klaus Fritze ist Burghofkünstler 2026 in Soest. Im Garten des Burghofmuseums entstand eine kreisförmige Installation aus ausrangierten Fenstern. Die Arbeit bewegt sich zwischen Gewächshaus, Schutzraum und Forschungsstation und thematisiert Natur, Bewahrung und Vergänglichkeit. Glas, Hermetosphären und konservierte Pflanzenfragmente regen dazu an, über den Umgang mit Natur und menschliche Eingriffe nachzudenken. Die Installation verändert sich im Laufe des Jahres weiter und bleibt bewusst offen für neue Perspektiven und Deutungen.


Viron Erol Vert: Colours Between Earth and Sky

bis Mi. 30.09.

Installation Neumarkt Arnsberg

Mit »Colours Between Earth and Sky« präsentiert der Kunstverein Arnsberg eine großformatige textile Installation von Viron Erol Vert auf dem Neumarkt. Mehrfarbige, halbtransparente Stoffbahnen spannen sich über den Platz und verwandeln ihn in ein bewegliches Spiel aus Licht, Farbe und Schatten. Wind und Perspektivwechsel werden Teil der Arbeit, die Themen wie Erinnerung, Übergang und gesellschaftliches Miteinander aufgreift. Die Installation begleitet den Kultursommer Arnsberg bis Ende September 2026.


Jetztschnitt. Ein Archiv in die Gegenwart

ab Fr. 01.05.

Mitmachausstellung 
Museum Osthofentor Soest

Mit »Jetztschnitt. Ein Archiv in die Gegenwart« wird das Museum Osthofentor zum Mitmach-Ort: Ab 1. Mai sind Besucher eingeladen, eigene »Puzzlestücke« der Gegenwart einzubringen – von Fotos bis Texten. Zum 500-jährigen Jubiläum des Osthofentors entsteht so ein lebendiges Archiv unserer Zeit, das persönliche Perspektiven mit Geschichte verbindet und zum Austausch über aktuelle Entwicklungen anregt. Die Objekte werden mit einem beschreibenden Steckbrief in ein eigens hierfür angebrachtes Wandregal im Osthofentor ausgestellt. Bei Fragen bitte per Mail an die Museen Soest wenden: museen@soest.de

 


Janine Böckelmann: Was nie war und immer sein wird

So. 03.05. – So. 21.06.

Vernissage So. 03.05. I 11:30

Ausstellung Kunstverein Lippstadt

Im Kunstverein Lippstadt entsteht mit »Was nie war und immer sein wird« ein Raum zwischen Alltag und Erinnerung. Böckelmann verwandelt Alltagsobjekte mit Textiltechniken in fragile Bildträger aus Wolle. Funktion und Bedeutung verschieben sich, das Banale gewinnt erzählerische Tiefe. Ihre Arbeiten verbinden Intimität und kulturelle Codes und fragen, wie Nähe, Romantik und Schönheit geprägt werden.

 


Renate Weh: Welcome back!

Vernissage So. 31.05. I So. 31.05. – So. 16.08.

Ausstellung Museum Wilhelm Morgner Soest

Das Museum Wilhelm Morgner zeigt eine Retrospektive der 1938 geborenen Künstlerin Renate Weh. 1969 sorgte sie mit »eingesiebten« Leitern für einen Skandal und erweiterte radikal den Kunstbegriff. Zwischen Begeisterung und Empörung entfaltete sich eine Debatte, die bis heute nachhallt. Die Ausstellung versammelt zentrale Werkphasen wie »Einsiebungen«, »Einkleidungen« und Wachsexperimente und beleuchtet zugleich die Hürden einer Künstlerin in einer männlich geprägten Szene. Eine späte, verdiente Wiederentdeckung.


Macherland – Wo Industrie Geschichte schreibt

Fr. 19.06. – So. 04.04.

Sonderausstellung 
Sauerland Museum Arnsberg

Holz, Wasser und Bodenschätze ermöglichten im Sauerland frühe Industrialisierung. In den 1820er- und 1830er-Jahren entstanden erste Betriebe, trotz fehlender Eisenbahnverbindungen. Mit der IHK-Gründung in Arnsberg 1851 wurden Standortnachteile schrittweise ausgeglichen. Das Sauerland-Museum blickt zum 175-jährigen Bestehen der IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland auf 200 Jahre Industriegeschichte: von den Anfängen über einfache Vertriebswege bis zum industriellen Aufschwung der Nachkriegszeit und der Entwicklung einer starken mittelständischen Wirtschaftsregion.

 


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